Die Täter melden sich per Telefon und geben vor Polizeibeamte zu sein. Die Geschichten, die erzählt werden sind sehr unterschiedlich. Meistens hören die Angerufenen die Geschichte, dass eine Einbrecherbande festgenommen wurde und die Polizei durch ein sichergestelltes Notizheft Informationen erlangt hätte, dass als Nächstes bei den Angerufenen eingebrochen werden solle. Die Täter fragen, ob sich Wertsachen in der Wohnung befinden. Falls ja müsse man diese in Sicherheit bringen. Die Opfer werden teilweise über Tage hinweg derartig manipuliert und unter Druck gesetzt, dass sie Wertgegenstände zusammentragen und den Verbrechern übergeben. Auch die Abholer geben sich dabei als Polizeibeamte oder als Angehörige der Staatsanwaltschaft aus. So wird gerade das hohe Vertrauen, das ältere Menschen in staatliche Behörden wie Polizei oder Staatsanwaltschaft setzen, auf perfide Weise missbraucht. Oft nutzen die Täter eine spezielle Technik, das sogenannte „ID-Spoofing“, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Opfer die Polizei- Notrufnummer 110, meist zusammen mit einer Vorwahl, oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt. Die Anrufer agieren allerdings größtenteils aus dem Ausland.

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Bild: Martin Quast  / pixelio.de