Die Täter melden sich in der Regel per Telefon bei ihren Opfern und behaupten, diese hätten bei einem Gewinnspiel eine hohe Summe, einen hochwertigen Pkw oder anderen Sachwert gewonnen. Allerdings bedarf es vorher der Zahlung einer „Bearbeitungsgebühr“ um den Gewinn übergeben zu können.

Um glaubwürdiger zu wirken, geben die Betrüger vor, im Auftrag von Rechtsanwälten und Notaren anzurufen und übermitteln den angeblichen Gewinnern eine Rückrufnummer für die weitere Gewinnabwicklung. Melden sich die „Gewinner“ daraufhin bei den „Notaren“ oder „Rechtsanwälten“, werden sie dazu aufgefordert, angeblich angefallene Kosten zu zahlen, bevor sie den Gewinn entgegennehmen können, zum Beispiel Rechtsanwalts-, Notar-, Bearbeitungs- oder Zollgebühren, Transport oder Versicherungskosten.

Die Täter schicken ihre Opfer zur Post, um die angeblichen Kosten – häufig eine Summe von mehreren hundert bis über tausend Euro – zu überweisen, zum Beispiel per Bargeldtransfer. Oder sie fordern ihre Opfer dazu auf, Prepaid-Karten für Online-Käufe, wie zum Beispiel Ukash oder Paysafecard zu erwerben, mit denen man auch Geld ins Ausland überweisen kann.

Lässt sich der Angerufene nicht so einfach überzeugen oder stellt kritische Fragen, üben die Täter massiv Druck aus und drohen häufig mit „Konsequenzen“ wie zum Beispiel einer Strafanzeige, wenn das Opfer nicht zahlen will.

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Bild: Claudia Hautumm  / pixelio.de